Beim Welttag zur Abschaffung von Fleisch geht es um die Verbreitung der Idee, dass die Ermordung von Tieren für die Fleischproduktion verboten werden sollte. Stündlich werden weltweit sechs Millionen fühlender Wesen umgebracht, um Fleisch zu erzeugen! Dabei sind nicht einmal die Meerestiere mitgerechnet, die natürlich bei der Forderung nach einer Abschaffung von Fleisch mit eingeschlossen sind. Der Fleischkonsum verursacht mehr Leid und Tod als jede andere menschliche Tätigkeit und ist vollkommen unnötig.
Viele Gruppen werden aktiv werden, um sich für die Abschaffung von Fleisch (und anderen tierlichen Produkten) einzusetzen. Sie werden nicht nur Einzelpersonen gegenüber für eine vegetarische und vegane Ernährungsweise plädieren, sondern auch an die Gesellschaft die Forderung stellen, die Gepflogenheit, Tiere um ihres Fleisches willen zu töten, als solche abzuschaffen. Wir hoffen, dass diese Initiative im Lauf der Jahredie Tierrechtsbewegung stärken wird. Es ist wichtig, die Menschen sowohl als Verbraucher als auch als Bürger anzusprechen - wie die Aktivisten im Kampf gegen die Sklaverei, die, obwohl nur eine kleine Minderheit, nicht nur einen Boykott des von Sklaven produzierten Zuckers anstrebten, sondern auch deutlich ihre Meinung kundtaten, dass die Sklaverei verboten werden sollte. Heute ist es wichtig, die Gesellschaft als Ganzes mit der Frage der Ermordung von Tieren zur Fleischproduktion zu konfrontieren, so dass sie sich nicht länger einer öffentlichen Debatte über die Legitimität dieses Gebrauchs entziehen kann.
Am 30. Januar werden Zusammenkünfte, Straßen- und, Flugblattverteilaktionen sowie Informationsstände organisiert werden, um die Idee zu verbreiten, dass der Verzehr von Fleisch ethisch nicht vertretbar ist und daher verboten werden sollte - genauso wie die Versklavung von Menschen zu ihrer Zeit.
Hier das Video einer ursprünglichen Aktion zur „Abschaffung von Fleisch“, das 2007 von Schweizer Aktivisten gedreht wurde: